In Vorarlberg am Bürserberg, bei der Talstation der Loischkopfbahn, ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag ein folgenschwerer Unfall. Fünf Männer im Alter zwischen 19 und 23 Jahren rasten im Schlauchboot über die Skipiste. Einer fiel aus dem Boot, die übrigen vier Burschen krachten mit voller Wucht in einen Stahlstaketenzaun.
Es war gegen Mitternacht, als die Burschen nach einer privaten Feier auf die Schnapsidee kamen, den Schusshang der roten Skipiste 22 mit einem Schlauchboot zu bewältigen. Ein 21-jähriger Bursche hatte Glück – auf der rasanten Fahrt Richtung Tal wurde er aus dem Gefährt geschleudert und blieb glücklicherweise unverletzt.
Schlauchboot in zwei Teile gerissen
Für das dezimierte Quintett ging es nur mehr zu viert weiter. Bei der Talstation angekommen, war ein Bremsen unmöglich. Mit voller Wucht prallte das Quartett gegen einen dort befindlichen Stahlstaketenzaun. Die Absperrung wurde durch die Wucht des Aufpralls massiv beschädigt und das Schlauchboot wurde in zwei Teile gerissen.
Die Männer überstanden das Ende der Fahrt nicht ohne Folgen. Ein 23-Jähriger wurde schwerst verletzt. Er musste mit dem Notarzthubschrauber „Christoph Liechtenstein“ ins Kantonsspital St. Gallen fliegen. Ein 22-Jähriger erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht. Die beiden anderen Beteiligten wurden leicht verletzt und ebenfalls mit der Rettung ins Feldkircher Spital gefahren.
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