Im zweiten Teil der Reihe über die josephinischen Klosteraufhebungen der 1780er-Jahre in Vorarlberg widmen wir uns den Klarissinnen von Valduna, die 1782 ihr Kloster verlassen mussten.
Die Klarissinnen oder Klarissen gehen auf eine Ordensgründung des hl. Franziskus zurück. Unter dem Eindruck seines Wirkens und seiner Predigten beschloss Klara von Favarone (1193 bis 1253) – woher der Name Klarissinnen rührt -, ihr Leben in evangelischer Armut zu leben. Der Orden ist also gewissermaßen die weibliche Entsprechung des Franziskanerordens. Heute existieren noch rund 1000 Klarissinnenklöster auf der Welt. Die Valduna in Rankweil war ursprünglich eine kleine Klosteranlage. Sie wurde von Rudolf IV. von Montfort im Jahr 1388 gestiftet. In seiner Studie „Die Aufhebung der Klöster in Vorarlberg unter Kaiser Josef II.“ aus dem Jahr 1923 gibt Fidel Knecht eine, leider nur flüchtige, Beschreibung des damaligen Objekts. „Valduna war unter allen damals bestehenden Vorarlberger Klöstern das bedeutendste und berühmteste, eine Perle Vorarlbergs. (...) Es (...) enthielt alle irgendwie benötigten Räumlichkeiten an Wohnungen für Schwestern und Dienstpersonal, an Lagerräumen, Stallungen, Gärten, Werkstätten, Höfen, Kellern usw.“
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