Am Aschermittwoch wird im Landhaus in Bregenz traditionell die Fastensuppe ausgegeben, so auch diesen Mittwoch. Geladen hatte die Vorarlberger Landesregierung gemeinsam mit der Katholischen Frauenbewegung.
Ein würziger Duft zog am Aschermittwoch durch die Gänge des Landhaus – statt Akten wurden Suppenschalen verteilt, statt Papiergeraschel war das Klimpern von Löffeln gegen Porzellan vernehmbar: Die traditionelle Fastensuppe wurde ausgegeben. Eingeladen hatten die Landesregierung und die Katholische Frauenbewegung (kfb).
Zahlreiche Gäste strömten ins Landhaus, um sich für eine Spende an der warmen Mahlzeit zu laben – einen Segen gab‘s gratis dazu – von Bischof Benno Elbs. Landeshauptmann Markus Wallner betonte die soziale Bedeutung des Events: „Diese Veranstaltung ist gelebte Solidarität und ein starkes Zeichen für Mitmenschlichkeit.“ Der Erlös der diesjährigen Spendenaktion kommt der Partnerorganisation SEEDS (Socio Economic and Education Development Society) in Indien zugute, die sich für die aktive Teilhabe von Frauen an gesellschaftlichen Prozessen einsetzt.
70 Projekte werden finanziert
Schon seit 1985 ruft die Katholische Frauenbewegung im Rahmen der Aktion Familienfasttag während der Fastenzeit zum gemeinsamen entwicklungspolitischen Engagement auf. Durch die jährliche, österreichweite Spendenaktion können rund 70 Projekte in verschiedenen Ländern unterstützt werden.
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