Lange sah es düster aus mit dem Klassenerhalt für SW Bregenz, das einen katastrophalen Herbst hinter sich hat. Verschiedene Faktoren änderten diesen Umstand nun aber wesentlich. Denn dank der finanziellen Probleme anderer Klubs und eigener Verstärkung fehlt nun gar nicht mehr so viel.
Als Bregenz am 12. Dezember 2025 am letzten Spieltag des Jahres Spitzenreiter St. Pölten empfing, sah es in der Festspielstadt ziemlich düster aus. Zwar stand Stripfing nach dem Konkurs schon als Fixabsteiger fest. Der nächste Kandidat waren aber die Schwarz-Weißen selbst, mit sechs Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsränge.
Ab diesem Zeitpunkt änderten sich die Voraussetzungen für Bregenz aber grundlegend. Erst gewannen Andy Heraf und sein Team überraschend gegen St. Pölten. Wenige Wochen später schlitterte Austria Klagenfurt in die Pleite, die besten Spieler verließen den Verein. Und damit haben die Bregenzer nun vor dem Frühjahrsstart nur noch einen Punkt Rückstand auf Sturm II, den derzeit direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Die Klagenfurter sind zwar (noch) drin, werden aber nicht mehr viele Punkte machen, wenn überhaupt welche.
Außerdem bekam Coach Andy Heraf mit Gembalies und Pursall zwei Wunschverteidiger, mit Lendambi auf den letzten Drücker sogar noch einen Offensiven. Das Motto für die letzten Wochen war klar. „Jeder muss sich dem Ziel unterordnen. Wer dabei ist, herzlich gerne. Und sonst nicht“, hatte Heraf gesagt.
Einfach wird es nicht. Aber wenn es die Bregenzer unter diesen Voraussetzungen nicht schaffen, haben sie es wohl auch nicht verdient.
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