Nationaltrainer hofft:

„Es könnte in den nächsten Jahren weit gehen!“

Vorarlberg
19.02.2026 05:55

Mit der schnellsten 60-Meter-Zeit einer Österreicherin seit 17 Jahren hatte Isabel Posch zuletzt für Schlagzeilen gesorgt. Sprint-Nationaltrainer Philipp Unfried ist vom sensationellen Saisonstart der Vorarlbergerin aber nur bedingt überrascht. Was er der 25-Jährigen zutraut und was er am Wochenende bei Olympia in Cortina macht, verriet er der „Krone“.

„Die bisherigen Saisonleistungen von Isabel haben mich sehr gefreut. Wirklich überrascht haben sie mich aber nicht“, gesteht Österreichs Sprint-Nationaltrainer Philipp Unfried. „Ich warte schon länger darauf, da sie in den Jahren davor immer wieder angedeutet hat, was sie alles drauf hat.“

Sprint-Nationaltrainer Philipp Unfried (M.) mit Gattin Christania Williams (li.) und Schützling ...
Sprint-Nationaltrainer Philipp Unfried (M.) mit Gattin Christania Williams (li.) und Schützling Leni Lindner (re.).(Bild: GEPA)

Beachtliche Steigerung
Heuer verbesserte die 25-jährige Fußacherin ihre persönliche Bestleistung über 60 Meter schon um neun Hundertstel auf 7,27 Sekunden, ist damit bereits die viertschnellste Österreicherin aller Zeiten. Im Rennen ums Ticket für die Hallen-WM in Polen (20. bis 22. März) liegt sie aktuell auf Rang 46 – 56 Athletinnen dürfen in Torun starten.

Posch läuft in Belgrad
„Ich bin mir fast zu hundert Prozent sicher, dass sie mit dieser Zeit dabei sein wird“, ist Unfried optimistisch und schließt auch eine erneute Steigerung nicht aus. „Die Logik sagt: Wenn ich 7,27 rennen kann, sind auch 7,25 möglich.“ Die nächste Chance, sich erneut zu verbessern, hat die Vorarlbergerin bereits am Samstag – da ist sie in Belgrad (Srb) bei den Balkanmeisterschaften am Start.

Drei Österreicherinnen bei der EM
Poschs starker Saisonstart lässt auch für die Freiluftsaison einiges erwarten. „Ein Ziel wäre es, dass wir bei der EM in Birmingham im August drei Österreicherinnen über die 100 Meter dabei haben“, hofft Unfried, der am Freitag und Samstag bei Olympia in Cortina Gattin Christania – sie ist Anschieberin von Bobpilotin Kathrin Beierl – die Daumen hält.

Isabel Posch lief schon 2024 mit der ÖLV-Staffel bei der EM in Rom.
Isabel Posch lief schon 2024 mit der ÖLV-Staffel bei der EM in Rom.(Bild: GEPA)

Mit der Staffel nach L.A.
„Auch mit der Staffel könnte es in den nächsten Jahren ganz weit gehen“, weiß der 47-Jährige um eine möglicherweise historische Chance, auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. „Mit Isabel, Leni Lindner, Karin Strametz und Christania haben wir jetzt vier Athletinnen, die schon viel Erfahrung haben. Das ist keine erweiterte U20-Staffel mehr.“ 

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