Die neue Sucht- und Psychiatriestrategie der Landesregierung soll Versorgungslücken schließen, doch Fachärzte schlagen Alarm. Konkrete Maßnahmen, zusätzliche Stellen und verbindliche Zeitpläne fehlen. Besonders Kinder und Jugendliche drohen erneut durch das System zu fallen.
Kinder- und Jugendpsychiater beklagen seit Jahren Versorgungslücken in Vorarlberg. Die Zahl junger Menschen mit psychischen Problemen ist seit Corona anhaltend hoch. Eine zeitnahe fachärztliche Abklärung, Therapie oder Behandlung sind kaum möglich – es gibt lange Wartezeiten, dadurch können sich etwa Probleme in der Schule verhärten, die Aussichten für den weiteren Lebensweg verdüstern. Das Land Vorarlberg hat nun reagiert und diese Altersgruppe auch in der neuen Sucht- und Psychiatriestrategie maßgeblich berücksichtigt. Experten sehen jedoch noch viele offene Fragen und Ungereimtheiten.
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