Falsch beschriftet
Südsudan: Waffen an UN-Blauhelme abgefangen
Der Regierungssprecher Michael Makuei sagte der Nachrichtenagentur AFP, es sei eine Untersuchung eingeleitet worden, da unklar sei, ob die Waffen in Verbindung mit Aktivitäten der Rebellen stünden. Es würden daher nun zunächst die Dokumente überprüft.
Das Verhältnis der UN-Mission zur Regierung in Juba ist gespannt. Die Mission hat sowohl die Rebellen, als auch die Regierung im Südsudan wegen ihres Verhaltens in dem Konflikt kritisiert.
Ethnischer Konflikt und Machtkämpfe
Im Südsudan war am 15. Dezember ein länger schwelender Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem abgesetzten Stellvertreter Riek Machar eskaliert. Die beiden Politiker gehören unterschiedlichen Ethnien an, deren Verhältnis seit Jahren gespannt ist.
Seit Beginn der Kämpfe wurden in dem erst seit 2011 unabhängigen Staat Tausende Menschen getötet und 900.000 Menschen vertrieben. Im Jänner warf Kiir der UN-Mission vor, eine "Parallelregierung" errichten zu wollen. Die UNO warf der Regierung dagegen vor, gewaltsam in UN-Flüchtlingslager eindringen zu wollen.
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