13 Männer verstrahlt

Leck in US-Atommülllager doch gefährlicher

Ausland
27.02.2014 06:59
Ein Leck in der US-Atomendlagerstätte bei Carlsbad im Bundesstaat New Mexico ist offenbar doch gefährlicher, als zunächst angenommen wurde. Zwar spricht der Manager der Waste Isolation Pilot Plant (WIPP) lediglich von einer "minimalen" Belastung, doch nach offiziellen Angaben sind 13 Arbeiter der Anlage verstrahlt worden.

Bei ihnen seien Spuren von Americium-241 festgestellt worden, die Belastung sei aber vermutlich "minimal", erklärte WIPP-Manager Jose Franco am Mittwoch. Als das mutmaßliche Strahlenleck Mitte Februar entdeckt worden war, hatte das Ventilationssystem der WIPP automatisch auf einen Filtermodus umgeschaltet, um einen Luftaustausch mit der Umwelt zu verhindern.

Nach offiziellen Angaben waren zum Zeitpunkt der erhöhten Strahlenmessung keine Mitarbeiter unter der Erde. Vertreter des Energieministeriums erklärten, es bestehe "keine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt".

Weiterer Zwischenfall: Lastwagen stand in Flammen
Diesen Monat hatte es zudem einen unterirdischen Brand in der Anlage gegeben, als ein Lastwagen Feuer fing. Einige Arbeiter erlitten dabei eine Rauchvergiftung. Vertreter der Anlage sagten aber, der Brand sei nicht in der Nähe von radioaktivem Material gewesen. In der WIPP wird radioaktiver Müll, vor allem Plutonium, in einem Salzstock in 655 Metern Tiefe gelagert.

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