Hütte angezündet
Hunderte Griechen protestierten gegen Mauterhöhung
Durch die jüngsten Erhöhungen steigt etwa der Preis für die Fahrt von Athen in die nördliche Millionenmetropole Thessaloniki von 44,30 auf 56 Euro.
"Die neuen Maut-Erhöhungen sind eine Provokation und inakzeptabel", sagte der Generalsekretär der Kommunistischen Partei, Dimitris Koutsoumbas. Verkehrsminister Mihalis Chryssohoidis hingegen machte darauf aufmerksam, dass die Mauterhöhungen bereits bei Verhandlungen mit den Konzessionären im Jahr 2007 vereinbart worden seien.
"Keiner in Europa spricht mehr über einen Grexit", sagte Samaras der "Bild" am Montag in Anspielung auf frühere Spekulationen über einen Austritt seines Landes aus der Euro-Zone. "Das ist endgültig vorbei", so Samaras.
Nach sechs schmerzhaften Jahren der Rezession spreche man jetzt von "Grecovery", also einer Erholung der griechischen Wirtschaft. Die Reformen kämen gut voran. "Wir übertreffen mit unseren Fortschritten schon jetzt alle Erwartungen", sagte Samaras. Dazu trage auch eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit bei. Nun müsse es noch gelingen, neue Arbeitsplätze zu schaffen.
"Steuern wurden auch für Reiche erheblich erhöht"
Kritik, dass der Fiskus die reichen Bürger zu wenig für die Bewältigung der Krise heranziehe, wies der Regierungschef zurück. "Die Steuern sind auch für sie erheblich erhöht worden", sagte er. "Wir hätten unsere Ziele ohne die Steuereinnahmen von vermögenden Griechen nicht erreicht."
Samaras bekräftigte zudem, dass die griechische Handelsbilanz zum ersten Mal seit Jahrzehnten positiv ausgefallen sei und das Euro-Krisenland erstmals seit Jahren 2013 wieder einen Primärüberschuss im Haushalt erzielt habe.












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