Das traditionsreiche Zeppezauerhaus am Untersberg könnte bald einen neuen Besitzer bekommen: 55 Prozent der Mitglieder des Alpenvereins Salzburg sprachen sich in einer Befragung für den Verkauf der Schutzhütte aus – allerdings unter der Bedingung, dass der Beherbergungsbetrieb weitergeführt wird. Das Ergebnis wurde nun nach Ende der Abstimmung präsentiert.
„Wir haben keinen Zeitdruck, sofort eine Entscheidung zu treffen“, beruhigt der 1. Vorsitzende des Alpenvereins Salzburg, Gerd Frühwirth. Grund dafür ist ein Angebot der Gemeinde Grödig, die das Zeppezauerhaus langfristig pachten möchte. „Aber es ist für uns wichtig, zu wissen, wohin die Reise gehen soll.“
Die Umfrage selbst sorgte für reges Interesse: 1602 Mitglieder beteiligten sich, das sind 6,4 Prozent aller Salzburger Alpenvereins-Mitglieder – doppelt so viele wie bei einer ähnlichen Abfrage im Jahr 2004.
Der stellvertretende Vorsitzende und Leiter der „Arbeitsgruppe Zeppezauerhaus“, Christoph Elmer, betont: „Jetzt geht es darum, den Pachtvertrag mit der Gemeinde Grödig unter Dach und Fach zu bringen. Parallel arbeiten wir an einer nachhaltigen Lösung für die Zukunft der Hütte.“
Klar ist: Ganz gleich, ob Verkauf oder Verpachtung – die Türen des beliebten Zeppezauerhauses am Untersberg sollen für Bergsteiger und Wanderer weiterhin offenstehen.
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