Desinformation

Mangelnde Inhaltskontrolle: Meta droht EU-Strafe

Web
26.09.2025 07:42
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wegen angeblich unzureichender Bekämpfung illegaler Inhalte droht Meta einem Medienbericht zufolge Ärger mit der EU. Die EU-Kommission bereite eine Abmahnung vor, meldete die Agentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf Insider. 

Der Internetkonzern wies die Vorwürfe zurück: „Wir weisen die Darstellung zurück, gegen den DSA (Digital Services Act, Anm.) verstoßen zu haben, und stehen in dieser Angelegenheit weiterhin mit der Europäischen Kommission im Austausch“, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters unter Anspielung auf die EU-Vorgaben.

Diskussion über Desinformation
Das Gesetz über digitale Dienste verpflichtet große Plattformen zu strengen Maßnahmen gegen die Verbreitung illegaler und schädlicher Inhalte. Dem Bericht zufolge fehlt es bei den Meta-Diensten Facebook und Instagram an einem angemessenen Mechanismus, mit dem Nutzer illegale Beiträge melden können. Das Abmahnschreiben werde in den kommenden Wochen erwartet, hieß es unter Berufung auf zwei mit den Plänen vertraute Personen.

Die EU-Kommission untersucht zudem den Verdacht, dass Facebook und Instagram im Vorfeld der Europawahl 2024 nicht ausreichend gegen Desinformation und irreführende Werbung vorgegangen seien.

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