Nach zehn Jahren Planung könnte das lang ersehnte Projekt „Boulevard Melk“ nun 2026 endlich in den Baustart gehen. Die Lücke zwischen Altstadt und Löwenpark wird geschlossen.
Rom wurde nicht einem Tag erbaut – und auch Melk nicht. Die Stadt am Fuße des weltberühmten Stifts möchte jetzt einen weiteren städtebaulichen Meilenstein setzen. Und zwar mit dem „Boulevard Melk“, der als „Wald in der Stadt“ samt Wohnhäusern die Lücke zwischen Altstadt und Löwenhof mit Wohnraum und viel Grün schließen soll. Patrick Strobl ist bereits der zweite Bürgermeister, der das Projekt in Umsetzung bringen will.
Kein Schubladen-Projekt
Bereits 2016 starteten unter Thomas Widrich die Planungen für den „Boulevard Melk“. Das Urspungs-Projekt sah allerdings noch etwas anders aus als der heutige Plan. „Damals haben wir von einem Areal mit rund 2800 Quadratmetern gesprochen, heute sind es mehr als 20.000 Quadratmeter“, sagt Strobl. Mit neuen Bauprojekten betritt man in Melk eigentlich unsicheren Boden. Als das Einkaufszentrum Löwenpark 2010 geplant war, wehrte sich die Initiative „Forum Melk“ dagegen. Dementsprechend überrascht ist Strobl, dass sich beim geplanten „Wald mitten in der Stadt“ keiner aufgeregt hat. „Ich glaube, die Leute freuen sich einfach, dass hier etwas Neues entsteht.“ Als erstes werde im kommenden Frühjahr der Weierbach neu verrohrt, dann kommt der Wald in die Umsetzung, zuletzt werden dann die Eigentumswohnungen errichtet.
Geld von EU und Land
Finanziert werde der „Boulevard“ nur mit Fördermitteln von der EU und vom Land Niederösterreich. „Das Stadtbudget, das wie in allen Gemeinden in Zeiten wie diesen angeschlagen ist, soll nicht belastet werden“, betont Bürgermeister Strobl.
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