26.12.2013 13:40 |

Ugandische Rebellen

Mindestens 40 Tote bei Massaker im Osten des Kongo

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind bei einem Massaker in einem Dorf am Mittwoch mindestens 40 Zivilisten getötet worden. Es seien mehr als 40 Leichen aus den Latrinen des Ortes Kamango geborgen worden, hieß es am Donnerstag seitens der Behörden. Rund ein Dutzend Dorfbewohner seien bei dem Angriff ugandischer Rebellen schwer verletzt worden.
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Bewaffnete waren am Mittwoch in das Dorf eingedrungen. Nachdem südafrikanische Helikopter der UN-Interventionsbrigade die Stellungen der Angreifer beschossen hatten, konnte die Armee das Dorf schließlich wieder einnehmen. Dabei fanden die Soldaten die Leichen. Die Behörden machen die ugandische Rebellengruppe Alliierte Demokratische Kräfte - Nationale Armee für die Befreiung Ugandas (ADF-NALU) für den Angriff verantwortlich. Die islamistische Gruppierung steht seit 2001 auf der US-Terrorliste.

Bereits am 13. und 14. Dezember hatte die UN-Mission erklärt, dass bei Massakern in zwei Dörfern der Region Beni mindestens 21 Menschen "mit großer Brutalität" getötet worden seien. Auch damals wurde die ADF-NALU für die Bluttat verantwortlich gemacht. Die Gruppe hatte sich im Juli bei Kamango heftige Gefechte mit der Armee geliefert, weshalb Zehntausende Menschen über die Grenze nach Uganda flohen.

Die Armee hatte kürzlich mit Hilfe der UN-Friedenstruppe eine Rebellengruppe namens M23 (Bild) besiegt, doch bleiben noch zahlreiche weitere Guerillabewegungen in der Region aktiv.

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