12.12.2013 08:25 |

"Manchmal das Beste"

Australiens Premier hat eigene Töchter geohrfeigt

Der australische Premierminister Tony Abbott hat eingestanden, dass er seine Kinder früher gelegentlich geschlagen hat - und verteidigte dies als ganz normal: "Politische Korrektheit" werde manchmal zu extrem betrieben, sagte Abbott am Donnerstag dem Fernsehsender Channel Seven.
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"Ich gehöre vermutlich zu diesen 'schuldigen' Eltern, die ihre Kinder gelegentlich gezüchtigt haben - ein ganz leichter Klatscher, muss ich sagen", betonte der Regierungschef, der drei erwachsene Töchter hat. Dann legte er nach: "Alle Eltern wissen, dass eine Ohrfeige manchmal das Beste ist, was man machen kann, aber es sollte den Kindern nie wehtun."

UNO besorgt
Abbott reagierte mit seinem Kommentar auf einen Bericht des australischen Kinderrechtsbeauftragten. Die UN-Kinderrechtskommission hatte sich dafür ausgesprochen, die körperliche Bestrafung von Kindern in Australien zu verbieten. Die Vereinten Nationen zeigten sich besorgt darüber, dass dies in Schulen und Kindereinrichtungen in dem Land bis heute nicht verboten ist.

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