Jetzt explodiert die Zahl der heimischen Firmenpleiten, noch bevor die Zollbombe von Golf-Schummler Trump in der EU überhaupt eingeschlagen ist. Es kann also nicht am seltsamen Mann im Weißen Haus liegen, dass hierzulande der Niedergang im Handel und in der Industrie unaufhaltsam scheint.
Nun ist es kein Naturgesetz, dass Österreichs Lage eher trist wirkt. Das alles wäre nicht notwendig. Es gibt rundherum Länder, in denen es deutlich besser bis sogar sehr gut läuft.
Bei uns ist es leider so, dass es Unternehmern und solchen, die welche werden wollen, nicht gerade einfach gemacht wird. Kaum hat jemand eine brauchbare Idee, finden sich auf allen Ebenen des Staates, der Länder, der Kammern und anderer prächtig finanzierter Institutionen die üblichen Verhinderungsspezialisten, die den Weg zum Erfolg mit Hürden pflastern.
Und es glaubt ja wohl auch keiner ernsthaft, dass der weltberühmte Pongauer Wirt Sepp Schellhorn die Bürokratie beenden werde.
Kein Wunder also, dass vielen die Lust auf die Privatwirtschaft vergeht. Es ist sicher feiner, in der Wirtschaftskammer zu sitzen, statt in der echten Wirtschaft. Oder wenn man einen Superjob bei einer EU-Bank ergattert wie Ex-Kanzler Nehammer. Oder man findet wie der famose Ex-Finanzminister Brunner als EU-Kommissar in Brüssel Unterschlupf. Oder man landet einen Jackpot, wie Ex-Wirtschaftsminister Kocher, der sich als Notenbankchef nie mehr Sorgen um sein Geld machen muss.
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