GUTEN MORGEN

Heftig zu kiefeln | Jobs auf der Kippe

Heftig zu kiefeln. Der „großartige Deal“, mit dem Donald Trump die Europäer über den Tisch gezogen hat – an dem werden wir auf unserem Kontinent, ganz besonders auch in unserem Land, noch ganz heftig zu kiefeln haben. Denn das, was der US-Präsident mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ausgehandelt hat, es trifft Österreich mit voller Wucht, heimischen Unternehmen droht, wie wir heute in der „Krone“ berichten, ein Milliardengrab. Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer rechnet vor, dass der vereinbarte Durchschnittszoll von 15 Prozent auf Exporte in die USA Österreichs Wirtschaft einen Viertelprozentpunkt Wachstum kosten könnte. Mit ganz fatalen Folgen!

 

Jobs auf der Kippe. Denn durch die 15-Prozent-Einfuhrzölle stünden, so rechnet es der renommierte Chefökonom in der „Krone“ vor, in Österreich 10.000 Jobs auf der Kippe. Am meisten in den industriestarken Bundesländern Steiermark und Oberösterreich mit jeweils fast zweieinhalbtausend Beschäftigten. „Am stärksten betroffen wäre die Steiermark mit rund einem halben Prozentpunkt Minus beim Wachstum“, so Bruckbauer, weil 13 Prozent aller steirischen Exporte bisher in die USA gingen. Jetzt werden die Produkte teurer, und die US-Kunden drehen den Geldhahn zu. In Oberösterreich droht die Wirtschaftsleistung um 0,35 Prozent einzuknicken. Auch in Wien bangen 2300 Beschäftigte um ihre Stellen, in Niederösterreich sind es 1000. Und auch Vorarlberg (500 Jobs), Salzburg und Tirol (je 600) oder Kärnten (300) bleiben nicht verschont. Ein „großartiger Deal“ eben, den die EU hier mit den USA abschließt …

Kommen Sie gut durch den Mittwoch!

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