Unter den 38 Millionen Datensätzen seien auch nicht mehr genutzte und ungültige Benutzernamen gewesen, erklärte Adobe der "New York Times". Angaben dazu, wie viele noch aktive Nutzerkonten betroffen waren, gab es nicht. Bei der ersten Zahl von 2,9 Millionen Kunden ging es auch um verschlüsselte Kreditkarteninformationen. Adobe gehe aber nicht davon aus, dass auch unverschlüsselte Zahlungsinformationen gestohlen worden seien, hieß es damals.
Möglicherweise noch mehr Kunden betroffen
Nach Erkenntnissen des IT-Sicherheitsexperten Brian Krebs könnte es noch schlimmer kommen. Unbekannte hätten im Internet eine Datei mit 150 Millionen angeblichen Benutzernamen und verschlüsselten Passwörtern von Adobe-Kunden veröffentlicht. Es sei nicht sicher, ob die Daten authentisch seine, sie scheinen aber aus der gleichen Quelle zu stammen wie andere bei Adobe erbeutete Informationen, schrieb Krebs in einem Blogeintrag.
Software-Code im Netz veröffentlicht
Die unbekannten Täter hatten bei dem Angriff Anfang Oktober (siehe Infobox) auch auf den Software-Code mehrerer Programme zugegriffen, darunter das bekannte PDF-Programm Adobe Acrobat und die Bildbearbeitung Photoshop. Laut Krebs seien auch Teile des Photoshop-Softwarecodes im Netz veröffentlicht worden.











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