In der Golfregion geht nicht nur vor die Angst vor iranischen Drohnen und Raketen um, sondern auch um „Gerüchte“, die zu inneren Unruhen führen könnten. Das erklärt, warum in den vergangenen Tagen Hunderte Personen in Katar wegen „irreführender Informationen“, die sie verbreitet haben sollen, verhaftet wurden.
Die Verhafteten „filmten und verbreiteten Videoclips und veröffentlichten irreführende Informationen und Gerüchte, die die öffentliche Meinung aufwiegeln könnten“, heißt es in einer Stellungnahme des katarischen Innenministeriums. Gleichzeitig wird betont, dass es wichtig sei, „von anerkannten offiziellen Quelen“ zu beziehen. Bei den Festgenommenen handelt es sich dem Vernehmen nach um Staatsbürger mehrerer Länder.
Auch in anderen Staaten der Region, die seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran zum Ziel iranischer Vergeltungsschläge geworden sind, wird ähnlich hart durchgegriffen bzw. vor Fake News in den sozialen Medien gewarnt. In Kuwait und Bahrain gab es ebenfalls Festnahmen. Doch all diese Maßnahmen können die zahlreichen gefälschten Aufnahmen und mittels KI generierten Inhalte verhindern.

Teheran: „Führen keinen Krieg gegen Nachbarn“
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums betonte am Montag, dass sein Land keinen Krieg gegen seine muslimischen Nachbarn führe, sondern „von Angreifern genutzte Einrichtungen“ zu seiner legitimen Verteidigung ins Visier nehmen müsse. Außerdem widersprach Ismail Baghai Darstellungen, dass der Iran die Türkei, Aserbaidschan und Zypern angegriffen habe. Der Sprecher legte nahe, dass es sich um Täuschungsmanöver der USA und seiner Verbündeter handeln könnte. Teheran stellte auch klar, dass keine Gespräche geführt werden könnten, solange das Land unter Beschuss stehe.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.