Es ist ein noch recht junges, aber weitverbreitetes Phänomen: der Klassenchat. Über ihn lassen sich Hausaufgaben teilen, Ideen für den Projekttag sammeln, Fahrgemeinschaften organisieren oder witzige Fotos und Erinnerungen von der Klassenfahrt austauschen. Doch wo viele Gleichaltrige ungestört aufeinandertreffen, sind auch (sexuelle) Grenzverletzungen keine Seltenheit.
82 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von elf bis 17 Jahren nutzen WhatsApp. Der Messenger ist damit laut aktuellem Jugend-Internet-Monitor das beliebteste soziale Netzwerk für Heranwachsende und wird dementsprechend rege für den Austausch untereinander genutzt – auch in großen Gruppen wie der Klasse, wo er als ein virtueller Ort fungiert, „an dem sich Gleichaltrige über alles austauschen können, was ihnen gerade so auf dem Herzen liegt. Und zwar ohne, dass nervige Erwachsene zuhören“, weiß die deutsche Autorin und Sexualpädagogin Madita Oeming. Doch das birgt auch reichlich Zündstoff.
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