Jagd nach Elfenbein
Simbabwe: 81 Elefanten in Nationalpark vergiftet
Ausland
25.09.2013 10:35
In einem neuen Fall von Wilderei auf der Jagd nach Elfenbein sind im größten Nationalpark Simbabwes mehr als 80 Elefanten sowie weitere Tiere vergiftet worden. Wie die zuständige Behörde des südafrikanischen Landes am Dienstag mitteilte, wurden im Hwange-Nationalpark bis Sonntag 81 tote Elefanten gezählt. Sie und andere Tiere seien mit Zyanid vergiftet worden.
Neun Menschen seien festgenommen worden, hieß es weiter. Nach bisherigen Erkenntnissen hätten sie nicht, wie zunächst angenommen, Wasserstellen vergiftet, sondern Gebiete, in denen die Tiere gegrast hätten. Im Hwange-Park waren bereits vor zwei Jahren neun Elefanten, fünf Löwen und zwei Büffel an Zyanidvergiftungen verendet.
Laut den Behörden seien während des vergangenen Jahres mehr als 25.000 Elefanten vergiftet worden. Die Täter sind auf die Stoßzähne aus, für die es vor allem in Asien einen florierenden Markt gibt. Das Elfenbein wird unter anderem in der traditionellen Medizin, aber auch zur Herstellung von Schmuck oder Dekorationsartikeln verwendet.
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