Sparen hat geholfen. Sündhaft teurer Umbau des Gemeindeamtes wurde zugunsten des Hochwasserschutzausbaus massiv abgespeckt. Schutz habe Vorrang!
„Die Menschen haben seit dem Unwetter vor zwei Jahren Angst. Unser Ort ist bedroht! Daher hat der Ausbau des Hochwasserschutzes oberste Priorität“, so der Globasnitzer Bürgermeister Bernard Sadovnik (EL). Donnerstag tagte der 15-köpfige Gemeinderat und setzte einstimmig wichtige Signale.
Amtsgebäude-Ausbau wurde abgespeckt
„Die Weichen für den Ausbau von Globasnitz- und Feuersbergbach wurden gestellt“, so Sadovnik. Das nicht ohne Verzicht! Der geplante Umbau des Gemeindeamtes – die Kosten sind von einer halben Million auf 850.000 Euro angestiegen – wurde dafür massiv abgespeckt. „Wir konnten auch eine Zweckänderung der bereits bewilligten Gemeindefördermittel erreichen und investieren das zugesicherte Geld für die Sicherheit der Bürger“, so Vizebürgermeister Peter Hutter (EL).
Alle 15 Gemeinderäte ziehen an einem Strang, wir arbeiten miteinander für unser kleines Globasnitz.
Bürgermeister Bernard Sadovnik
Zehn Millionen Euro verschlingt der Ausbau der beiden Bäche. „Allein dafür müssen wir 1,5 Millionen Euro aufbringen“, so die Gemeindechefs. Wenn alles klappt, kann das Auffangbecken sowie der Ausbau des Globasnitzbaches – vom Ort bis nach Podrain – im Herbst starten.
Neues Rückhaltebecken
Zudem wird auch der Feuersbergbach ein Rückhaltebecken erhalten. Hutter: „In der dritten Ausbaustufe soll der Simonberg einen Murenbrecher erhalten.“ Die fürchterlichen Folgen der Katastrophe im Jahr 2023 sind immer noch sichtbar! Beim Gemeindeamt werden nur die Fenster ausgetauscht und Sanitäranlagen erneuert. Sadovnik: „Und wir geben dem Vereinssaal im Pilgermuseum ein bisschen mehr Pfiff. Die Technik wird modernisiert. Der Saal soll bald auch als Trauungssaal dienen.“
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