Ein Lkw riss sich in der Nacht auf Samstag im Baustellenbereich der Tauernautobahn den Tank auf und hinterließ eine lange Dieselspur. Viele Autofahrer agierten disziplinlos bei der nächtlichen Sperre der A10.
Kurz nach Mitternacht beschädigte am Samstag, wie berichtet, ein slowenischer Lkw im Baustellenbereich seinen Tank und zog 2,5 Kilometer lang eine Dieselspur hinter sich her. Die Tauernautobahn musste daraufhin komplett gesperrt werden.
Während dieser Sperre beobachte Robert G. unzählige Disziplinlosigkeiten der Autofahrer. „Einige fuhren durch die Rettungsgasse, andere wussten nicht, wie sie im dreispurigen Bereich eine Rettungsgasse bilden sollten und so mancher ignorierte die Blockabfertigung und fuhr bei Rot über die Ampel“, berichtet der Salzburger, der selbst 2,5 Stunden im Stau auf der A10 verbrachte.
Strafen bis zu 2180 Euro
Gerade das Thema Rettungsgasse ist im Stau immer wieder ein Thema. Für eine dreispurige Fahrbahn gilt: Alle, die auf der linken Spur unterwegs sind, fahren ganz nach links. Alle anderen Spuren fahren an die rechte Seite. Die Strafen für die Missachtung belaufen sich auf bis zu 2180 Euro.
Im Baustellenbereich auf der A10 beim Zetzenbergtunnel in Fahrtrichtung Salzburg rammte der slowenische Lkw-Fahrer zuvor aus unbekannter Ursache einen Leitbaken, der den Tank beschädigte.
Erst als er den Schaden bemerkte, stoppte der Fahrer seinen Lastwagen vor dem Brentenbergtunnel in einer Betriebsumkehr. Für die Reinigungsarbeiten auf dem 2,5 Kilometer langen Stück musste die Tauernautobahn in beide Fahrtrichtungen für eine Stunde gesperrt werden. Richtung Salzburg dauerte die Sperre gar bis 3.15 Uhr.
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