Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Anfang März ein 14-jähriger Schüler im obersteirischen Kapfenberg mit einer Gasdruckpistole im Klassenraum geschossen. Er ist noch immer suspendiert, eine neue Schule für ihn wird gesucht. Die Ermittlungen der Polizei laufen.
Der Vorfall hat sich Anfang März zugetragen. Laut Landespolizeidirektion hat der zum Tatzeitpunkt 14-jährige Österreicher mit einer Gasdruckpistole in einem Klassenzimmer der HTL Kapfenberg geschossen. Dass ein Mitschüler dabei verletzt wurde, kann nicht bestätigt werden. Noch laufen die Einvernahmen.
Laut „Kleiner Zeitung“ soll der Schüler der ersten Klasse bereits früher auffällig geworden sein. Er soll gedroht haben, sich zu rächen, sollte er von der Schule fliegen.
Neue Schule für Burschen gesucht
Nachdem Gerüchte aufgetaucht waren, dass der Jugendliche in die Klasse zurückkehren wird, gab es am Dienstagabend einen Elternabend mit Vertretern der Bildungsdirektion und der Polizei. „Die Schulleitung hat rasch und besonnen reagiert und steht in engem Austausch mit der zuständigen Schulaufsicht sowie der Suspendierungsbegleitung, um das weitere Vorgehen abzustimmen“, heißt es in einem Statement der Bildungsdirektion.
„Zusätzlich zu den bereits gesetzten Maßnahmen arbeitet die Schule weiterhin intensiv mit der Radikalisierungspräventionsstelle sowie der betroffenen Klasse an der pädagogischen Aufarbeitung der Vorfälle.“ Es wird nun ein neuer Schulstandort gesucht, „der den Bedürfnissen des Schülers besser entspricht“. Die Suspendierung bleibe aufrecht, eine Rückkehr an die HTL Kapfenberg sei „nach aktuellem Stand nicht wahrscheinlich“.
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