23.08.2013 15:01 |

Thema Lehrermangel

Schmied: "Wir bekommen das schon hin"

Kurz vor dem Schulstart wird der aktuelle Lehrermangel zum Thema. Der Rechnungshof sprach bereits im Juli von einem Bedarf an 3.088 Bundeslehrern. Man werde den Mangel "in bewährter Weise" ausgleichen, beruhigte nun Unterrichtsministerin Claudia Schmied. Außerdem arbeite man an der Attraktivierung des Berufs.

"In bewährter Weise" heißt, es werden wie schon in den Jahren zuvor Pädagogen einspringen müssen, die ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben. "Wir bekommen das gut hin zum Schulbeginn, davon bin ich überzeugt", sagte Schmied am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal".

Auch für die Zukunft sei sie positiv gestimmt. Rund 15.000 Menschen besuchten zurzeit die pädagogischen Hochschulen, 2007 seien es nur rund 7.000 gewesen. Das neue Dienst- und Besoldungsrecht werde ebenfalls seinen Teil dazu beitragen.

"Unfähigster Minister": FPÖ vergleicht Schmied mit Darabos
Kritik an der Ministerin übte indes die FPÖ. Generalsekretär Herbert Kickl sah Schmied am Freitag in einer Aussendung auf den Spuren von Norbert Darabos als "unfähigster Minister aller Zeiten in der Geschichte der österreichischen Innenpolitik" und forderte eine Volksbefragung über die Ausrichtung des Bildungssystems.

Stefan Markowitz vom Team Stronach hingegen sicherte Schmied Unterstützung zu. Zugleich forderte er Aufklärung: "Wir brauchen aber Wahrheit und Transparenz und müssen endlich erfahren, wie viele Lehrer in den nächsten Jahren wirklich fehlen."

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