Tragödie in Sevilla
Mädchen stirbt nach Schießerei zwischen Banden
Nach Medienberichten vom Donnerstag hatten mehrere Männer und eine Frau blindlings auf die Wohnung gefeuert. Die Ermittler zählten nach Informationen der Zeitung "El Pais" in der Wohnung und der Fassade des Hauses etwa 20 Einschüsse.
Die Siebenjährige wurde von einer Kugel getroffen und erlag ihren Verletzungen wenig später im Spital. Die Eltern erlitten Verletzungen, zwei weitere Kinder im Alter von zwei und neun Jahren blieben unverletzt. Es gab zunächst keine Festnahmen. Nur kurze Zeit nach dem tödlichen Schusswechsel kam es nicht weit vom Tatort zu einer erneuten bewaffneten Auseinandersetzung - allerdings ohne Verletzte.
Schießereien alltäglich, dennoch keine Polizeidienststelle
Das Viertel Tres Mil Viviendas, in dem sich die Schießerei ereignete, gilt als das gefährlichste in Sevilla und als ein Zentrum des Drogenhandels. Trotz der hohen Kriminalitätsrate gibt es dort keine Polizeidienststelle. "Die Sicherheitskräfte glänzen durch Abwesenheit", beklagte Rosario Garcia, Präsidentin einer Initiative von Anrainern. "Schusswaffengebrauch ist hier an der Tagesordnung."
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