02.08.2013 16:54 |

30 Hektar betroffen

400 Feuerwehrleute kämpften gegen Waldbrand in NÖ

Ein Wald- und Flurbrand im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen hat am Donnerstag 400 Einsatzkräfte der Feuerwehren in Atem gehalten. War man zunächst von einer deutlich geringeren Fläche ausgegangen, so zeigten Luftaufnahmen, dass rund 30 Hektar betroffen waren. Mit Unterstützung des Bundesheeres gelang es, das Feuer aus der Luft unter Kontrolle zu bringen. Am Freitagnachmittag konnte schließlich "Brand aus" gegeben werden.

Zunächst waren am Donnerstag rund 150 Florianis mit mehreren Großtanklöschfahrzeugen zu dem Brand bei St. Egyden am Steinfeld angerückt. Laufend mussten dann jedoch weitere Einsatzkräfte zur Verstärkung gerufen werden.

Riesige Rauchsäule
Betroffen war eine Fläche im Ausmaß von 30 Hektar. Eine riesige Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Auch ein Hubschrauber des Innenministeriums wurde eingesetzt, um die Situation von oben zu erkunden. Da der Wind ständig drehte, sei es immer wieder zu einer Ausbreitung des Feuers gekommen, sagte Alexander Nittner vom Landeskommando am späten Abend.

Unterstützung vom Bundesheer
Der Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes bekam daher Unterstützung vom Bundesheer: Nach Angaben des Verteidigungsministeriums waren zwei Hubschrauber und drei Flächenflugzeuge im Einsatz, um das Feuer aus der Luft zu bekämpfen. Laut Nittner warfen die Maschinen gezielt Wasser ab, um die Flammen abzulöschen. Über die Nacht wurde eine Brandwache eingerichtet. Am Freitag waren dann weiterhin 105 Mann - mit Löschrucksäcken und Schanzwerkzeug ausgerüstet - damit beschäftigt, den Boden nach Glutnestern abzusuchen, diese aufzuhacken und abzulöschen. Um 15 Uhr waren die Nachlöscharbeiten schließlich beendet, präventiv wurde erneut eine Brandwache eingerichtet.

Appell des Landesfeuerwehrkommandos
Das Landesfeuerwehrkommando sprach indes den eindringlichen Appell aus, bei der herrschenden Hitze und Trockenheit im Freien keine Lagerfeuer oder Ähnliches zu entzünden und vor allem keine brennenden Zigaretten oder Streichhölzer wegzuwerfen - weder im Wald noch aus fahrenden Fahrzeugen.

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