Die 22-jährige Salzburgerin Anna Andexer feiert am Freitag im Sprint in der Lenzerheide (Schweiz) ihre Premiere im Rahmen von Biathlon-Weltmeisterschaften. Wer sie aus der Heimat unterstützt und warum ihr die „Vorstadtweiber“ helfen könnten.
Für Biathletin Anna Andexer ist der Tag X gekommen. Die 22-jährige Pinzgauerin wird heute in der Lenzerheide ihr erstes WM-Rennen bei der Elite bestreiten. „Ich freue mich g’scheit, dabei sein zu dürfen. Damit hätte ich vor der Saison nicht gerechnet. Ich werde aber auch sicher brutal nervös sein“, grinst sie im „Krone“-Interview.
Das frohe Gemüt liegt in ihrer Natur. „Ich probiere mich nicht reinzusteigern, sondern versuche die WM einfach zu genießen.“
Das große Ziel der zweifachen Junioren-Europameisterin ist die Qualifikation für den Verfolger. Läuferisch fühlt sich die Saalfeldnerin „richtig stark, da geht es leicht von der Hand“. Am Schießstand war es zuletzt allerdings wie verhext – die Scheiben wollten nicht fallen wie erhofft.
„Vielleicht habe ich mir zu viel Druck gemacht, weil man im Weltcup einen Nuller braucht. Nach Hochfilzen (fehlerfreier Sprint, Anm.) hatte ich schon einen kleinen Hänger“, gibt sie zu.
Die Familie ist als Unterstützung dabei
In der Schweiz kann sie befreit auftreten. Helfen könnten die „Vorstadtweiber“. „Anna Juppe und ich schauen die Serie“, verrät Andexer, dass sie dabei gut abschalten kann.
An Unterstützung mangelt es ihr nicht. „Mein Papa ist dabei, dazu meine Brüder und einige vom Fanclub.“ Für Österreich starten neben ihr Ex-Weltmeisterin Lisa Hauser, Anna Gandler und Tamara Steiner.
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