Jedermannlauf

Marathon-Siegerin holte in Salzburg neue Bestzeit

Eva Wutti präsentierte sich beim Jedermannlauf im Salzburger Volksgarten in sehr guter Form und feierte neben dem Damen-Sieg auch eine neue Bestzeit über die zehn Kilometer. Bei den Herren gewann heuer Michael Hechenblaikner. Über die fünf Kilometer überragte Marie-Theres Gruber beim zweiten Lauf nach ihrem Comeback alle.

Traumwetter, perfekte Bedingungen und beste Stimmung herrschte beim diesjährigen Jedermannlauf im Salzburger Volksgarten. Bei den Bewerben über fünf bzw. zehn Kilometer gingen die Athleten an ihre Grenzen und feierten teilweise neue persönliche Bestzeiten. So zum Beispiel Salzburg-Marathon-Siegerin Eva Wutti. Die Wahl-Salzburgerin landete nach den zehn Kilometern auf Gesamtrang 15 und gewann mit einer Zeit von 34:11 bei den Damen. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Wutti im Anschluss glücklich. Denn aufgrund der guten Verhältnisse lief sie sogar eine neue persönliche Bestzeit. Ihr Erfolgsrezept? „Ich konnte seit einem Jahr durchgehend gut trainieren. Man merkt, dass sich das ausgezahlt hat.“

Demnächst wartet auf sie ein besonderes Highlight: der New York Marathon. „Da nehme ich teil, um ein tolles Erlebnis zu haben, mir die Stadt anzuschauen. Eine spezielle Zeit steht nicht im Vordergrund“, meinte die gebürtige Kärntnerin. Auch bei den Herren gewann mit Michael Hechenblaikner ein Nicht-Salzburger. Der Tiroler kam bereits nach 31:30 Minuten im Ziel an.

Unaufhaltsam: Marie-Theres Gruber.
Unaufhaltsam: Marie-Theres Gruber.(Bild: Jedermannlauf / Alexander Schwarz)

Marie-Theres Gruber lief allen davon
Über die fünf Kilometer gab es kein Vorbeikommen an Marie-Theres Gruber. Die Union-Salzburg-Leichtathletin wurde mit einer Zeit von 17:13 Gesamtsiegerin – Moritz Kistner (17:40) war der schnellste Mann. „Es war wieder mal ein schmerzfreier Lauf, der erste Fünfer nach dem Comeback“, geht es bei der Salzburgerin nach ihrem Ermüdungsbruch wieder bergauf. Das Heimrennen genoss sie sehr: „Etwas besonderes, weil mehr Leute da sind, die man kennt.“ In den kommenden Wochen möchte sie viel trainiern, um ihre Zeit wieder nach unten zu schrauben. Danach startet sie eventuell bei einem Cross-Country-Rennen. Der Fokus liegt aber auf der Saison 2027.

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