Es ist nicht mehr zu übersehen – die Vorbereitungsarbeiten für den Bau der neuen Zufahrtsstraße zur geplanten Großkaserne in der Oberen Fellach in Villach haben begonnen. Offizieller Baustart ist im April.
Mit sechs Millionen Euro ist die neue Zufahrtsstraße ein großer Posten im Investitionsbudget des heurigen Jahres. Vor allem die Steilheit des Geländes sowie die Böschungssicherungsmaßnahmen machen dieses Straßenbauprojekt der Stadt kostenintensiv. Wer derzeit entlang der Drau in Langauen unterwegs ist, sieht die bereits weit fortgeschrittenen Schlägerungsarbeiten im Bereich des Hanges.
Die Straßenbauarbeiten sind ausgeschrieben. Im April soll mit den Arbeiten begonnen werden. Die Fertigstellung der neuen Straße soll im Frühjahr 2026 erfolgen. Die neue Straße wird vor allem dafür sorgen, dass die Obere Fellach deutlich entlastet wird. Die vorherrschenden Koalitionsverhandlungen dürften dem Neubauprojekt der Kaserne derzeit keinen Abbruch machen.
„Eine etwaige Verzögerung ist uns nicht bekannt“, heißt es seitens der Stadt Villach. Der Baustart ist für das zweite Quartal 2025 vorgesehen. Es ist eines der größten Bauprojekte, das jemals vom Verteidigungsministerium umgesetzt werden soll. Auf einer Nutzfläche von 90.000 Quadratmeter sollen künftig über 1000 Soldatinnen und Soldaten untergebracht werden. Der Betrieb soll bis zu 14 Tage komplett autark möglich sein.
Truppenverlegung im Jahr 2027 geplant
Die Kosten standen in der Kritik, sind sie von 120 Millionen auf mittlerweile 320 Millionen Euro angewachsen. Die ersten Truppenverlegungen sind für 2027 geplant. Die Rohr- und Lutschounigkaserne werden aufgelassen. Gerade der Standort der Lutschounigkaserne soll weiterentwickelt werden.
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