Ein paar Tage bekommen die Eishockey-Cracks der Vienna Capitals während der aktuellen Länderspiel-Pause frei, laden ihre Akkus auf. Neben Mathias Böhm und Leon Wallner ist auch Co-Trainer Fabian Scholz mit dem Nationalteam unterwegs. Für die danach folgenden sehr wichtigen Spiele verstärkten sich die Kagraner mit einem Torjäger.
Am 12. Februar zu Hause gegen Villach, dann das Auswärts-Doppel in Innsbruck und Vorarlberg und zum Abschluss am 21. Februar das Heimspiel gegen Laibach. In diesen vier Spielen entscheidet sich endgültig, ob die Vienna Capitals Platz zehn halten und damit in das Pre-Play-off der ICE Hockey Liga einziehen können. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger Vorarlberg aktuell. Klingt komfortabel, viel erlauben darf man sich ab er dennoch nicht.
„Wir wollen und müssen nach dieser Pause voll da sein“, weiß auch Christian Dolezal, der Sportliche Leiter der Caps. Das gilt natürlich auch schon gegen den ersten Gegner Villach. Die Kärntner haben vier ihrer letzten fünf Spiele gewonnen. Besonders spannend wird dann auch das Auswärtsspiel in Feldkirch. „Die jetzige Phase ist schon ähnlich wie ein Play-off“, nickt Dolezal.
„Tore zu schießen ist meine große Waffe!“
Für die kommenden Spiele verstärkten sich die Kagraner am Mittwoch mit einem zusätzlichen Stürmer. Der 26-jährige Kanadier Zack Andrusiak geht bis Saisonende für die Caps auf Torjagd. „Tore zu schießen ist meine große Waffe, hoffentlich kann ich dem Team damit helfen“, so der Linksschütze, der zuletzt als einer der zehn besten Schützen in der ersten slowakischen Liga in 39 Spielen 18 Treffer erzielte.
Die Pre-Playoffs sind so etwas wie das Minimalziel der Caps in dieser Saison. Deren Erreichen ist jetzt auch Kopfsache. „Das hat viel mit mentalen Aspekten zu tun. Einige Spieler haben da auch spezielle Dinge, die sie machen, um da besonders fokussiert zu sein“, weiß „Dole“. Für ihn und den Betreuerstab gilt jetzt vor allem eines: „Wir müssen die Truppe jetzt so richtig einschwören.“
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