„Prime Target“

Trockene Mathematik als Stoff für Thrillerserie

Unterhaltung
26.01.2025 12:00

„Prime Target“: Eine weltumspannende Verschwörung rankt sich bei AppleTV+ um einen introvertierten Studenten, der sich eigentlich nur mit den Geheimnissen der Primzahlen beschäftigen wollte. Lesen Sie in unserer „Krone“-Serienkritik, ob es sich lohnt, einzuschalten.

An der Elite-Universität Cambridge in England tüftelt ein geniales Mathematik-Genie vor sich hin. Was der junge Edward Brooks nicht weiß: Er wird rund um die Uhr überwacht von der amerikanischen Sicherheitsbehörde, die in ständiger Angst ist, dass er ein weltveränderndes mathematisches Rätsel lösen könnte, das sie unter Verschluss halten will. Als er in die Nähe des Geheimnisses kommt, wird die Behörde aktiv – und eine Verfolgungsjagd rund um den Globus nimmt ihren Lauf ...

Die Serie „Prime Target“, die ab sofort auf AppleTV+ verfügbar ist, schafft es, trockene Mathematik zum Thema eines Verschwörungs-Thrillers zu machen. Dabei überzeugen vor allem Kameraführung, Hochglanz-Bilder und die Schauspielleistung des Hauptdarstellers. Shootingstar Leo Woodall konnte sich in den letzten Jahren mit seinen Rollen in der Erfolgsserie „White Lotus“ (Sky) und der traurigen Beziehungsgeschichte „Zwei an einem Tag“ (Netflix) als facettenreicher Darsteller positionieren.

Quintessa Swindell als Sicherheitsagentin Taylah Sanders.
Quintessa Swindell als Sicherheitsagentin Taylah Sanders.(Bild: AppleTV+)

Streaming-Fans müssen sich aber darüber im Klaren sein, dass sich die Handlung im Lauf der acht Folgen auf noch viel abenteuerlichere Wege begibt, als die ersten beiden bereits verfügbaren Folgen vermuten lassen. Wer sich also leicht über unrealistische Stränge und Löcher in der Handlung ärgert, sollte von dieser Produktion lieber die Finger lassen – hier hält sich niemand mit Details auf. Wenn man aber beide Augen zudrückt, unterhält „Prime Target“ gut.

Schön für alle Serienfans ist jedenfalls ein Wiedersehen mit „Borgen“-Star Sidse Babett Knudsen als Professorin Andrea Lavin, die bei ihren Forschungen mit dem Mathe-Genie Edward zusammenarbeitet.

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