Die Vorarlberger Sozialdemokraten haben zwei Landtagsanträge eingebracht, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern und zusätzliche Jungärzte ins Land zu lotsen.
Geht es nach den Vorarlberger Roten, sollen künftig speziell ausgebildete Sanitäter und Sanitäterinnen Menschen mit gesundheitlichen Problemen zu Hause versorgen. Einen entsprechenden Antrag haben die Sozialdemokraten jüngst eingebracht. SPÖ-Gesundheitssprecherin Manuela Auer verweist auf das Vorbild Niederösterreich, wo das Modell bereits seit vier Jahren getestet wird – und das durchaus mit Erfolg. Die Vorteile liegen auf der Hand: Da den Betroffenen gleich unkompliziert in den eigenen vier Wänden geholfen wird, werden auch die Spitäler entlastet – eine Win-win-Situation für alle Beteiligten also.
SPÖ will zusätzliche Ärzte ins Land locken
Die SPÖ hat auch noch einen zweiten Antrag eingebracht, um angehende Ärzte nach Vorarlberg zu locken. Die diesbezüglichen Anstrengungen des Landes hätten sich als Rohrkrepierer erwiesen. So wurden 2024 drei geförderte Studienplätze für Medizin ausgeschrieben, allerdings erreichte keiner der Bewerber die nötige Punktezahl. Die Sozialdemokraten schlagen deshalb vor, dass gezielt Absolventinnen und Absolventen aus anderen Bundesländern nach Vorarlberg geholt werden. Sie sollen als „Leckerli“ einen Sonderzuschuss des Landes erhalten.
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