Eine Stimme entschied
US-Gericht kippt Diskriminierung der Homo-Ehe
Durch das Urteil können nach Schätzung von Experten mehr als 100.000 legal verheiratete Schwule und Lesben die staatlichen Vorteile für Ehepartner in Anspruch nehmen. US-Präsident Barack Obama bezeichnete die Entscheidung im Kurzmitteilungsdienst Twitter als "historischen Schritt".
Verwitwete lesbische Frau klagte
Der 1996 vom US-Kongress erlassene "Defense of Marriage Act", der nun gekippt wurde, hatte zur Folge, dass nur heterosexuelle Ehepartner Vorteile bei Steuern, Erbschaften und Krankenversicherungen von Bundesbehörden in Anspruch nehmen können. Dagegen hatte eine verwitwete lesbische Frau geklagt.
Eine Stimme machte den Unterschied
Die Entscheidung im zwischen konservativen und linksliberalen Kreisen gespaltenen Supreme Court fiel mit nur einer Stimme Mehrheit. Den Ausschlag gab Richter Anthony Kennedy, der in dem neunköpfigen Richtergremium oft das Zünglein an der Waage ist.
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