Nach 40 Stunden
Neugeborenes in Spanien aus Abflussrohr gerettet
Gerettet wurde das Baby, weil ein Nachbar des Wohnhauses (Bild) am Sonntag um zwei Uhr morgens die Feuerwehr rief - der Mann hielt die Schreie des Neugeborenen für jene einer eingeklemmten Katze.
Baby mit Nabelschnur gefunden
Der zwei Tage alte Bub hatte Glück im Unglück: Er war, noch an der Nabelschnur, in einen Plastiksack gesteckt und den Abfluss hinuntergedrückt worden - dank eines Lochs im Plastik konnte das Baby jedoch atmen. Den Rettern zufolge war das Neugeborene 40 Stunden lang im Abfluss gefangen, es wurde nach seiner Rettung unverzüglich in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Der 2,1 Kilogramm schwere Bub sei in kritischem, aber nicht lebensbedrohlichem Zustand, so die Polizei. Unter anderem habe das Kind einen gebrochenen Arm.
Mutter wollte Kind loswerden
Die Polizei hat die Mutter bereits ausfindig gemacht: Die 26-Jährige habe sich am 21. Juni in einem Krankenhaus wegen einer angeblichen Fehlgeburt behandeln lassen, so die Behörden. Gegenüber der Polizei erklärte sie, sie habe das Kind loswerden wollen, aber nicht das Geld für eine Abtreibung gehabt. Sie wurde wegen versuchten Mordes festgenommen, weiters untersucht die Polizei, ob es mögliche Mitwisser oder Helfer gab.
Der Fall erinnert an jenes Neugeborene in China, das Ende Mai in einem Abflussrohr gefunden wurde. Die Polizei hat mittlerweile allerdings die Version der Mutter, wonach es sich um einen Unfall gehandelt hatte, bestätigt (siehe Infobox).
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