Von Brücke gestürzt

Mindestens 18 Tote bei Busunglück in Montenegro

Ausland
24.06.2013 09:59
Bei einem schweren Busunglück in Montenegro sind am Sonntag mindestens 18 Menschen getötet worden. Von weiteren 28 verletzten Passagieren befinden sich acht in Lebensgefahr, wie montenegrinische Medien berichteten. Der Bus war nach einer Tunnelausfahrt auf einer Brücke von der Straße abgekommen und rund 40 Meter tief in die Schlucht des Moraca-Flusses gestürzt.

Drei der Toten seien im Bus von einem Geröllberg verschüttet worden und hätten noch nicht geborgen werden können, so Verkehrsminister Ivan Brajovic. An Bord waren rumänische Urlauber, bestätigte der rumänische Botschafter in Montenegro am Montag.

Ärzte aus der gesamten Region wurden an den Unfallort gebracht. Eine Sondereinheit der Polizei seilte Spezialisten in die Schlucht ab, um die Verunglückten zu bergen. Im Krankenhaus von Podgorica kämpften die Ärzte um das Überleben der zahlreichen Schwerverletzten.

Reisegruppe wollte an der montenegrinischen Küste urlauben
Der montenegrinische Regierungschef Milo Djukanovic machte sich bei den Verletzten ein Bild von der Lage. Der rumänische Botschafter sprach von einer großen Tragödie für sein Land. Eine verletzte Frau berichtete, die Reisegruppe habe einen fünftägigen Urlaub an der montenegrinischen Küste an der südlichen Adria antreten wollen.

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