Im vergangenen Jahr 2024 sind die durchschnittlichen kollektivvertraglichen Brutto-Mindestlöhne laut dem Tariflohnindex 16 (TLI 16) um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und lagen damit über der Inflationsrate (VPI) von 2023 von 7,8 Prozent.
„Das ist die höchste Steigerung der vergangenen 25 Jahre. Den kräftigsten Anstieg gab es mit 9,4 Prozent bei den öffentlich Bediensteten“, so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas am Mittwoch.
„Seit der Jahrtausendwende sind die Mindestlöhne in Österreich mit wenigen Ausnahmen Jahr für Jahr deutlicher gestiegen als die Inflation des Vorjahres. Somit gab es meistens einen Reallohngewinn“, erklärte Thomas. Den höchsten Reallohnzuwachs gab im Jahr 2000, hier wuchs der TLI um 1,5 Prozentpunkte stärker als der VPI im Vorjahreszeitraum.
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