Aufregung kurz vor dem Halbzeitpfiff im Nations-League-Match zwischen Österreich und dem Kosovo. Im Strafraum kommt Michael Gregoritsch bei einem Eckball zu Fall und regt sich auf – ein Pfiff bleibt aus, die Diskussionen nehmen aber Fahrt auf. Zumal es nicht die erste strittige Aktion ist ...
Die ÖFB-Elf drängte gegen Ende der ersten Halbzeit auf den Führungstreffer gegen den Kosovo. In der 37. Minute gab es schließlich einen weiteren Eckball für Österreich. Im Strafraum gab es einige intensive Zweikämpfe – auch Gregoritsch geriet dabei mit einem kosovarischen Verteidiger aneinander.
Der Augsburg-Legionär ging daraufhin zu Boden und forderte einen Elfmeter. Aufregung bei den ÖFB-Kickern. Der Pfiff von Schiedsrichter Antonio Nobre blieb allerdings aus, da halfen alle Diskussionen nichts. Auch der VAR schaltete sich nicht ein.
Nicht die erste strittige Aktion
Beim Duell im Strafraum war durchaus viel Kontakt vorhanden, wie auch die Wiederholung zeigte. „Der Verteidiger nimmt da schon sehr viel Risiko“, erklärte schließlich auch Schiedsrichter-Experte Thomas Steiner im ORF. Der ehemalige Unparteiische sah in der Aktion zwar nicht eine zwingende Elfmeter-Entscheidung, aber: „Es war ja nicht die erste strittige Aktion. Irgendwann muss der Schiedsrichter auf den Punkt zeigen. Ein steter Tropfen höhlt den Stein“, so Steiner.
Was der Experte damit meint? Schon in der Anfangsphase der Partie war Alexander Prass im gegnerischen Strafraum zu Boden gegangen. Der ÖFB-Kicker dribbelte sich durch gleich zwei Kosovaren im Strafraum durch, ehe er gestoppt wurde. Einen mindestens leichten Kontakt hat es dabei wohl gegeben. Elfmeterpfiff gab es aber auch in dieser Szene keinen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.