„Es war wichtig, dass wir den Punkt noch geholt haben“, hat sich ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick gegenüber dem ORF nach dem Nations-League-Auswärtsmatch gegen den Kosovo (1:1) doch noch erleichtert gezeigt. Der Rasen sorgte auch nach der Partie noch für Unmut, wenngleich der Gegentreffer nicht daraus resultierte ...
„Wir sind mit dem Punkt auch zufrieden. Es waren die erwartet schwierigen Bedingungen“, so Rangnick, der damit auf die Diskussionen rund um den schlechten Rasen im Stadion in Pristina Bezug nahm. „Dass wir heute keinen Schönheitspreis gewinnen können bei diesen Bodenverhältnissen, war im Vorhinein klar. Bei diesem Rasen ist das natürlich schwer“, stellte sich der Teamchef vor seine Mannschaft.
Allerdings sah sein Team gerade beim Gegentor durch den Schützling von Trainer Christian Ilzer bei Hoffenheim, Fisnik Asllani, nicht gut aus. Dass Juventus-Legionär Edon Zhegrova die ÖFB-Defensive schwindlig spielte, lag allerdings nicht am Rasen, so Rangnick: „Das Gegentor hatte nichts mit dem Boden zu tun, da musst du mit dem Gegner mitgehen.“
„Alles auf eine Karte gesetzt“
Generell haderte der Teamchef doch mit einigen Szenen: „Wir hatten zu viele unsaubere Pässe drin, die nicht nur auf den Rasen zurückzuführen waren.“ Allerdings zeigte man die richtige Reaktion. „Wir haben am Ende mit sechs Offensivspielern alles auf eine Karte gesetzt und wurden für unseren Einsatz mit dem Ausgleich belohnt.“
So steht man nach vier Spielen an der Spitze der Tabelle: „Jetzt ist es aber wichtig, dass wir ungeschlagen aus dieser Vier-Spiele-Serie rausgekommen sind, und freuen uns auf die November-Spiele“, gab der Deutsche schließlich noch die Richtung vor.
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