Eine Kärntner Abordnung war bei der feierlichen Eröffnung des neuen Skigebietes im Thaihang-Gebirge in China mit dabei. Und dabei spielt Kärntner Wissen eine ganz spezielle Rolle.
Eine Woche dauerte die China-Reise, welche die Landjugend, Snowboarderin Daniela Ulbing und der Klagenfurter SP-Bundesrat Manfred Mertel in die Provinz Shangxi beim Thaihang-Gebirge südwestlich von Peking führte. Dort wurde das neue Ski-Zentrum eröffnet, das nach einem Österreich-Besuch der Chinesen vor drei Jahren mit viel Kärntner Know-how errichtet worden ist.
„Konkret ist es für zwei Städte gebaut worden: Liunchang, das 220.000 Einwohner hat, und Jincheng, mit 2,2 Millionen Menschen“, erzählt Mertel. Das neue Skigebiet ist riesengroß. Und es wurde viel nach Vorbild Kärnten umgesetzt.“
Kärntner Kultur im Fernen Osten
Eine zehnköpfige Abordnung der Landjugend reiste mit, hat eifrig getanzt. Natürlich wollten es auch die Chinesen am Tanzparkett probieren, aber so eine Polka ist im Land der Mitte leider unbekannt. Snowboarderin Daniela Ulbing hat auf den Skipisten ihre Kunststücke vorgeführt. Es gab einen Empfang mit den Bürgermeisterinnen beider Städte, alles war auf den Beinen. Und mit ihren Skihauben waren die Kärntner begehrte Fotomotive.
Auch in Peking schaute die heimische Abordnung vorbei. „Was in China abgeht, ist unglaublich. Überall werden Milliarden investiert. Eine tolle Erfahrung“, sagt Mertel.
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