Wie schnell es gehen kann, zeigte sich am Christtag auf der Innsbrucker Nordkette: Eine Staublawine löste einen Großeinsatz aus. Letztlich ging alles recht glimpflich aus. Auf den Bergen Tirols bleibt die Lawinensituation aber weiterhin angespannt. Verbreitet herrscht Warnstufe 3 von 5.
Vor allem auf den Bergen südlich des Inn – vom Kaunergrat über die Stubaier Alpen bis zu den Zillertaler Alpen und den westlichen Kitzbüheler Alpen – herrscht oberhalb der Waldgrenze verbreitet Stufe 3 – also erhebliche Gefahr.
Die Gefahrenstellen sind recht häufig und auch für Geübte kaum zu erkennen.
Lawinenwarndienst Tirol
„Lawinen können im Altschnee ausgelöst werden und groß werden. Die Gefahrenstellen sind recht häufig und auch für Geübte kaum zu erkennen. Vor allem oberhalb von rund 2200 Meter nehmen Anzahl und Größe dieser Gefahrenstellen zu“, so der Lawinenwarndienst Tirol.
Vorsicht im freien Gelände
Touren und Variantenabfahrten würden erhöhte Vorsicht und Zurückhaltung erfordern. Zudem seien die „teils überschneiten Triebschneeansammlungen der letzten Tage vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden stellenweise leicht auslösbar.“ Die Schneedecke bleibt störanfällig. „Schon einzelne Wintersportler können leicht Lawinen auslösen“, warnen die Experten.
Auch im westlichen Karwendel, in Teilen des Außerferns und insbesondere im Verwall herrscht oberhalb der Waldgrenze Lawinenwarnstufe 3.
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