Grausiger Fund

Bayern: Verweste Leiche lag zwischen 47 Schlangen

Ausland
28.05.2013 14:38
In einem Einfamilienhaus in Bayern hat die Polizei am Montag eine grausige Entdeckung gemacht. Sie fand einen toten Mann inmitten von herumkriechenden Schlangen. Der 40-Jährige sei in einem Zimmer mit mehreren - zum Teil offen stehenden - Terrarien gelegen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Der Mann war seit einer Woche nicht mehr an seinem Arbeitsplatz erschienen. Deswegen brachen Feuerwehr und Polizei am Montag sein Einfamilienhaus in der Ortschaft Straubing auf. In einem Raum entdeckten die Beamten dann die Leiche des 40-Jährigen - und 47 Würgeschlangen. Vier Pythons und eine Anakonda mit einer Länge von bis zu acht Metern krochen frei in dem Zimmer herum.

Leiche aufgrund der Raumtemperatur stark verwest
Da in dem Terrarienzimmer die Temperatur - für die Schlangen angenehm - relativ hoch war, sei die Leiche jedoch schon stark verwest, sagte der Polizeisprecher. Spekulationen, er sei von einer der Würgeschlangen getötet worden, wollte die Polizei nicht bestätigen.

Der Mann habe seit seinem 16. Lebensjahr Schlangen gezüchtet und war beim Straubinger Umweltamt bekannt. Dort waren auch sämtliche Schlangen ordnungsgemäß gemeldet. Mitarbeiter des Straubinger Tierparks und der Münchner Reptilien-Auffangstation nahmen die Schlangen in Obhut.

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