Die britische Prinzessin Michael of Kent – sie führt den Vornamen ihres Mannes im Titel – hat sich bei einem Unfall in ihrer Wohnung im Kensington-Palast schwer verletzt.
Britischen Medienberichten zufolge sei Prinzessin Michael, die mit dem Cousin ersten Grades der verstorbenen Königin Elisabeth II. verheiratet ist, am Donnerstag zum vorweihnachtlichen Christmas-Lunch des Königs im Buckingham-Palast mit geschienten Armen erschienen. Wie die „Daily Mail“ berichtet, habe sich die 79-Jährige bei einem dramatischen Sturz beide Handgelenke gebrochen.
Es heißt, sie sei mit mehreren Mänteln im Arm eine Treppe im Kensington-Palast hinuntergestürzt. Zum Glück landete Prinzessin Michael auf den Mänteln, die ihren Sturz abfederten. Dennoch brach sie sich mehrere Knochen. Gegenüber der „Mail“ erklärte sie, wie schwierig ihre Situation gerade sei. „So viele Dinge, auf die man sich verlässt, wie zum Beispiel Zähneputzen, sind unmöglich ... Ich kann mit einem Finger auf einem Handy tippen, aber ich kann keinen Laptop benutzen.“
Eklat um rassistische Brosche
Die Prinzessin wurde 1945 als Marie Christine von Reibnitz in Karlsbad (tschechisch: Karlovy Vary) geboren. Vor der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle beim Weihnachts-Lunch 2017 im Buckingham-Palast hatte sie für einen Eklat gesorgt. Sie trug eine Brosche mit einem „Blackamoor“ auf ihrer Jacke; solche afrikanischen Figuren stellen oft Diener aus der Sklaven- und Kolonialzeit dar. Öffentlich hagelte es viel Kritik.
Herzogin Meghan Markle hat nigerianische Wurzeln und ist eine Nachfahrin von Sklaven. Ihre Mutter Doria Ragland ist Afroamerikanerin, ihr Vater Thomas Markle weißer US-Amerikaner. Als Prinz Harry 2016 seine Beziehung mit der Seriendarstellerin bestätigte, übte er auch Kritik daran, dass seine Freundin wegen ihrer afroamerikanischen Abstammung Ziel von „Schmähung und Belästigung“ geworden sei.
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