Von eigener Familie
Geistig Behinderter in China elf Jahre in Käfig gehalten
Im Jahr 2001 hatte der Mann nach Angaben des Blattes einen 13-jährigen Teenager zu Tode geprügelt und war deswegen ins Gefängnis gekommen. Wegen Unzurechnungsfähigkeit wurde er allerdings ein Jahr später auf Anordnung der Justizbehörden freigelassen. Zuhause wurde er dann gefesselt, schaffte es aber zu fliehen und versetzte die Leute seines Heimatdorfes Shangfan laut dem Zeitungsbericht in Angst und Schrecken.
Daraufhin baute seine Mutter den Käfig, der nach einer neuerlichen Flucht eine noch stabilere Konstruktion und Ketten erhielt. Die Familie versuchte sich dem Blatt zufolge um den Mann zu kümmern und gab ihm drei Mal täglich zu essen. Die Versorgung geistig behinderter Menschen in China ist häufig mangelhaft - insbesondere auf dem Land.
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