Anschlagspläne?
Terrorwarnung in Deutschland vor dem CL-Finale
Der "Spiegel" berichtete am Samstag, öffentliche Veranstaltungen in Deutschland rund um das Endspiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund in London seien gefährdet. Mehrere Verdächtige sollen demnach einen Bombenanschlag planen. Bei den mutmaßlichen Tätern soll es sich um Islamisten handeln. Besucher der Feiern müssten sich auf verschärfte Sicherheitsmaßnahmen einstellen.
Wie konkret die Warnung war, ist nach wie vor offen. Laut dem Nachrichtenmagazin habe aber BKA-Chef Ziercke von einem "ernst zu nehmenden Hinweis" gesprochen.
Warnung vom russischen Geheimdienst
Nach Informationen des Senders SWRinfo kam der Hinweis auf eine mögliche Anschlagsplanung vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB. Es sei aber weder ein konkreter Ort noch eine mögliche Zeit genannt worden, meldete der Sender am Samstag. Es gebe auch keinen Hinweis, dass irgendein Zusammenhang mit dem Champions-League-Finale bestehen könnte, hieß es unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der FSB habe allerdings eine konkrete Person in Deutschland als möglichen Terroristen benannt. Diese habe das BKA inzwischen identifiziert.
Besondere Aufmerksamkeit genießen Meldungen des russischen Geheimdienstes derzeit wegen der Anschläge auf den Bostoner Marathon am 15. April. Im Vorfeld hatte es nämlich Warnungen aus Moskau wegen möglicher Terrorakte durch radikalislamische Terroristen gegeben.
Innenminister: "Keine konkreten Hinweise"
"Deutschland steht seit Längerem im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus. Es gibt aber derzeit keine Hinweise auf Anschlagspläne oder Anschlagsziele in Deutschland", sagte Innenminister Friedrich zu den Medienberichten. Allerdings: "Bei Großereignissen wie dem Champions-League-Finale in London stehen die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern im intensiven Austausch mit ihren europäischen Partnern."







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