ÖVP-Bürgermeister ließ Werbesujets der FPÖ entfernen. Seither toben zwischen den beiden Parteizentralen heftige Wortgefechte.
Knapp sechs Wochen vor den Gemeinderatswahlen nimmt die Nervosität in den Parteizentralen spürbar zu. Am Sonntag plakatierten FPÖ-Spitzenkandidat Reinhard Geppel und seine Parteifreunde in Kirnberg an der Mank. Allerdings zum Teil vergeblich.
Ärger bei FPÖ-Funktionären
„Denn bereits am Montag hat der ÖVP-Bürgermeister Gemeindearbeiter beauftragt, die Plakate abzunehmen. Allerdings ohne die örtliche FPÖ zu informieren“, wettert der freiheitliche Bezirksparteiobmann Richard Punz und wirft der ÖVP die „Missachtung demokratischer Grundregeln“ vor: „Das ist eines Bürgermeisters unwürdig!“
ÖVP unterstützt den Ortschef
Der solcherart gescholtene Leopold Lienbacher erhält Schützenhilfe aus der ÖVP-Zentrale in St. Pölten: „Die FPÖ stellte Plakatständer entgegen einer geltenden Verordnung auf“, so Parteimanager Matthias Zauner. Es gebe einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss, dass an Brückengeländern und Laternenmasten Plakate nicht angebracht werden dürfen. Zauner: „Der Rechtsstaat gilt auch für die FPÖ!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.