Melanie Gößler, Expertin für Konsumentenschutz in der Arbeiterkammer Steiermark, kennt die Tücken vermeintlicher Lock-Angebote beim Online-Shopping und weiß, was wichtig ist, um diese zu umschiffen.
Gerade in der Vorweihnachtszeit locken Unternehmen mit attraktiven Angeboten – es ist Hochsaison für den Online-Handel.
Einkaufen im Internet ist zwar bequem, birgt aber auch Risiken. Ratsam ist es auf alle Fälle, Preise zu vergleichen und Preissuchmaschinen wie geizhals.at oder idealo.at zu benutzen. Der ausgewählte Onlineshop sollte außerdem auf Gütezeichen überprüft werden. E-Commerce-Gütezeichen wie guetezeichen.at oder trustedshops.at können dabei unterstützen, einen seriösen Webshop zu identifizieren.
Vermeiden Sie Vorauskasse
Unsichere Zahlungsformen wie Vorauskasse sollten vor allem bei unbekannten Shops vermieden werden. Bei Kreditkartenzahlungen ist auf eine verschlüsselte Verbindung zu achten. Bei Zahlungen über PayPal sollte zuvor die Käuferschutzrichtlinie gelesen werden, da Gutscheine vom Käuferschutz ausgeschlossen sind.
Wenn man mit der Ware unzufrieden ist, kann man das Rücktrittsrecht nutzen. Ab dem Erhalt der Ware besteht auch die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen vom Vertrag zurückzutreten.
Ausgenommen von diesem Rücktrittsrecht sind unter anderem Konzert- und Flugtickets, entsiegelte Datenträger oder speziell nach Wunsch angefertigte Ware.
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