Unglaubliches Glück hatte am Sonntagvormittag ein 22-jähriger Tourengeher aus Deutschland. Der Mann war nahe der Bergstation Ifen II im Kleinwalsertal (Vorarlberg) von einer Lawine erfasst und rund 150 Meter mitgerissen worden – er überstand den Vorfall wie durch ein Wunder komplett unversehrt.
Der 22-Jährige war am Vormittag gemeinsam mit einer 26-jährigen Begleiterin im freien Gelände in Richtung Hoher Ifen aufgestiegen. Auf Höhe der Bergstation Ifen II entschied sich das Duo nach einem Schneetest, die Tour aus Sicherheitsgründen abzubrechen und ins Tal abzufahren – zu diesem Zeitpunkt herrschte Lawinenwarnstufe 3.
Schneebett riss Tourengeher mit
Just in dem Moment, als der Mann die Abfahrt in Angriff nehmen wollte, löste sich etwa zehn Meter ober ihm ein Schneebrett. Der Deutsche konnte sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurde rund 150 Meter von der Lawine mitgerissen.
Dabei wurde er zwischenzeitlich von den Schneemassen überrollt, dann aber wieder „ausgespuckt“. Nach etwa 250 Metern kam die Lawine schließlich zum Stillstand – und der Tourengeher fuhr unverletzt aus dieser heraus.
Seine Begleiterin war vom Schneebrett nicht erfasst worden – wie es sich bei Touren im freien Gelände empfiehlt, hatten die beiden Freizeitsportler rund 25 Meter Abstand zueinander gehalten.


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