Bilanz des KSV zeigt

Tirol: Mehr Firmenpleiten, Private blieben stabil

Tirol
15.12.2024 18:00
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Im auslaufenden Jahr gab es bei den Firmeninsolvenzen einen Anstieg um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für 2025 rechnet der KSV mit einem weiteren spürbaren Anstieg.

Laut dem Kreditschutzverband (KSV) von 1870 gingen in Tirol heuer 365 Unternehmen pleite. Das entspricht einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ist im langjährigen Vergleich aber keine besonders hohe Zahl. Im Bundesschnitt stiegen die Pleiten um 21,7 Prozent. Grund dafür: die gestiegenen Fremdkapitalzinsen, Energie- und Personalkosten sowie die stotternde Konjunktur.

2025 „weiterer spürbarer Anstieg“
Für nächstes Jahr erwartet der KSV einen weiteren spürbaren Anstieg. Die in Tiroler Verfahren verzeichneten Passiva stiegen 2024 rasant an – vor allem wegen der Pleiten der Signa-Gruppe von René Benko (Bild).

Seit Jahren stabil ist die Zahl der Privatinsolvenzen in Tirol, heuer waren es 679. Sollte sich die Situation am Arbeitsmarkt verschlechtern und die Kreditzinsen auf dem aktuellen Niveau bleiben, rechnet der KSV aber mit einem Anstieg.

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