Großes Echo gab es auf den „Krone“-Beitrag über den Ärger mit einer Wärmepumpe, den ein Flachgauer hatte. Seine Geschichte ist kein Einzelfall. Leser melden ähnliche Erfahrungen mit unterschiedlichen Herstellern. Im Flachgauer Fall stellt die Firma Vaillant ein Neugerät zur Verfügung.
„Auch uns ist das heuer passiert. Die Firma wehrte sich, irgendwas zu reparieren, wir mussten sogar ein neues Gerät kaufen.“ „Der Hersteller unserer Wärmepumpe ist gar nicht mehr ansprechbar. Es gibt österreichweit nur einen Servicebetrieb!“ Solche Reaktionen löste der „Krone“-Beitrag vom Mittwoch aus. Mario Vorhauser aus Dorfbeuern sprach mit seiner Geschichte vielen aus der Seele.
In seinem Fall gibt es jetzt eine Lösung. „Wir bekommen am Donnerstag ein Neugerät kostenlos. Endlich müssen wir nicht mehr mit Strom heizen“, ist der Besitzer einer Wärmepumpe erleichtert. Deren nur drei Jahre alter Kompressor war kaputtgegangen. Vorhauser verlangte einen neuen auf Kosten von Vaillant – und hörte drei Wochen lang gar nichts mehr von der Firma.
Die entschuldigte sich jetzt und sagte auch zu, eine noch offene Rückerstattung vorzunehmen. Begründet wird der schlechte Kundenservice damit, dass „intern noch offene Fragen zu klären waren.“ Bedeckt hielt sich die Firma mit der Frage, ob ihre Kompressoren schon nach einem Fünftel der üblichen Lebensdauer kaputt sein dürften. Ihre Produkte würden ausgiebig auf Langlebigkeit getestet, so ein Sprecher. Es handle sich um eine freiwillige Kulanzleistung, richtete Vaillant zugleich dem wehrhaften Kunden aus. Man halte die Lösung für sehr gut.
Mario Vorhauser muss die Installationskosten für den neuen Kompressor selbst zahlen. Er meint: „Wenn ich mit Kunden so umgehen würde, hätte ich keine Kunden mehr.“
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