Kerze als Auslöser

Wohnhausbrand nachts in Leoben: Steirerin (61) tot

Steiermark
10.12.2024 12:57

Gegenüber vom Leobener Justizzentrum brach in der Nacht auf Dienstag in einem Wohnhaus in der Steiermark ein Brand aus. Für die 61-jährige Bewohnerin kam jede Hilfe zu spät. Eine technische Ursache kann von den Brandermittlern ausgeschlossen werden.

Ein Passant hatte Montagnacht den Brand in der Kärntnerstraße entdeckt und Alarm geschlagen. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Leoben-Stadt, Leoben-Göss und Niklasdorf bekämpften die Flammen mit schwerem Atemschutz. Fast zwei Stunden dauerte der herausfordernde Einsatz.

Bewohnerin lebte alleine
Wie die Polizei bestätigte, wurde im Zuge der Löscharbeiten im Eingangsbereich des Brandobjektes eine Leiche gefunden. Es dürfte sich dabei um die 61-jährige Bewohnerin handeln, die alleine in dem Einfamilienhaus gelebt hat.

Obduktion ergab Rauchgasvergiftung

Die Brandgruppe des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen vor Ort und die Kriminalisten konnte schnell eine technische Ursache für den Brand ausschließen. Vielmehr dürfte „offenes Feuer und Licht“ wie eine Kerze oder ein Grablicht die Tragödie ausgelöst haben.

 Die Obduktion, die von der Staatsanwaltschaft Leoben angeordnet wurde, ergab, dass die Steirerin an einer Rauchgasvergiftung gestorben ist.

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